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Ich dachte, ich lebe in einer sicheren Gegend!!!

So, während ich hier über meinem Teller mit Pasta sitze, dachte ich, ich könnte doch mal wieder etwas in mein Tagebuch schreiben.

Die letzten paar Wochen war ich ja ziemlich beschäftigt mit dem Schreiben von Arbeiten. Es ist unglaublich! Da sitzt man seit Tagen und Wochen an seinem Pult, ist erleichtert und stolz wenn man endlich einen Essay fertig hat, nur um dann zu realisieren, dass noch drei weitere Arbeiten darauf warten, geschrieben zu werden. (Woah, dass ist vielleicht ein Satz! Jeder Deutschlehrer würde mich dafür schlagen. Da das aber mein Tagebuch ist...)

Die obersten Regeln beim Schreiben von Arbeiten heissen ja eigentlich Ruhe und Konzentration. Nur, dass ist gar nicht so einfach, wenn wie bei uns der Teufel, oder besser gesagt die Polizei, los ist. Vor ein paar Tagen wurde nämlich vor unserem Studentenheim ein Mann zu Boden geschlagen und ausgeraubt. Da stand dann natürlich die Polizei vor der Tür. Die klopfte bei jedem an die Zimmertüre, um uns zu befragen. Ich glaube, die hatten vorher noch nie so viele Zeugen in einem Raubüberfall.

Die ganze Sache schlug ziemliche Wellen. Schliesslich ist das hier angeblich eine sichere Gegend. Ich bin mir da also nicht mehr so ganz sicher. Die Gerüchteküche war natürlich auch am brodeln. Mal hörte man, dass es zehn Jugendliche waren, die einen älteren Mann halb tot geschlagen haben, dann waren es wieder nur zwei und sie haben auch nichts erbeutet. Schliesslich sah sich die Hausleitung dazu gezwungen, ein Informationsblatt auszuhängen, durch welches man erfuhr, dass ein paar Jugendliche einen Mann mittleren alters ein blaues Auge verpassten und dabei ein Mobiltelefon erbeuteten. Ausserdem wurden zwei von den Tätern bereits geschnappt! Die waren aber auch zu blöd! Einen Ueberfall macht man doch nicht am frühen Abend und dann auch noch in der Gegend, die für ihre vielen Studentenheime bekannt ist. Da muss man ja geschnappt werden!

Es ist schon beängstigend, wenn so eine Tat plötzlich vor der eigenen Haustür passiert. Klar, vorher liest man von Ueberfällen und Morden in der Zeitung oder hört im Radio davon, aber dass ist dann alles weit weg und man denkt sich immer, dass passiert ja hier zum Glück nicht. Bis dann eines Tages...

Aber gut, zur Beruhigung hier noch etwas erfreuliches: Wir haben wieder einen Hockeymatch gewonnen. Ich war diesmal der Torhüter.

Ich weiss auch nicht, aber ich ende immer irgenwie als Trohüter. Wahrscheinlich ziehe ich diese Position magisch an. Auf jeden Fall war es das letzte Mal, dass ich mich versucht habe, davor zu drücken. Sollte ich je wieder einmal irgendeinen Mannschaftssport machen, wo es ein Goal gibt, melde ich mich gleich zu Anfang freiwillig. Ich glaube, ich würde selbst bei einem Sport ohne Tor im Goal enden. Wahrscheinlich würden sie extra für mich eines erfinden.

2.3.07 20:52
 


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